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Im Februar 2005 hat alles begonnen.
Mit dem Plansatz und Zulassungsunterlagen eines Sportflugzeugs, das 1922 von den Brüdern Walter und Werner Rieseler geplant und gebaut wurde.
Stahlwerk Mark in Breslau baute in Lizenz ca 100 Flugzeuge nach.
In meiner kleinen Werkstadt baue ich den abgestrebten Hochdecker R III/22 flugfähig  nach.

 

Auf dem Bild ist ebenfalls ein Nachbau zu sehen. Die D-EUCB ging bei der Flugerprobung zu Bruch. Ein Nachbau ganz aus Holz, der äußerlich bis auf wenige Details dem Original entspricht.
Das Fahrwerk wurde geändert, ebenso sind die Räder etwas kleiner als es in den Plänen angegeben ist. Das Triebwerk ist, gegenüber dem Haacke Motor der vor fast 90 Jahren verbaut wurde, etwas  schwach ausgefallen. Man bedenke das Der Nachbau etwas schwerer ist als in den alten Zulassungsunterlagen von 1922 angegeben.
Der Haacke Motor mußte seinerzeit eine "Latte" mit 210 cm Durchmesser drehen.

Ein Blick auf den Arbeitsplatz des Piloten......

mit 66cm Breite gerade ideal. Der Pilot saß ca 55 cm tief im Rumpf, gerade mal der Kopf und die Schultern waren dem Fahrtwind ausgesetzt.

eigentlich viel zu schade. Einfach ein solches Kunstwerk aus Kiefer, Pappel und Birke zu verstecken. Fachwerk vom Feinsten!

Die Rippen wurden nicht nach den Plänen ausgeführt. Der Plansatz zeigt Rippen aus 1,5mm Sperrholz mit 10x5mm Kieferleisten.
Der Vorteil der Fachwerkrippen ist ihr geringeres Gewicht gegenüber den Voll- Rippen.

Eine fertige Rippe bringt bei mir gerade mal 180g auf die Waage.
Was wird dann so ein Leichtgewicht erst wiegen?


 
Den Stand meines Projekts könnt ihr mit einem klick auf den Button >Bilder< informieren. Wann immer neue Teile fertig sind und ich Zeit dazu finde, werde ich sie Hochladen und dort zur zugänglich machen.

Eine kleine Spielerei!

Eine Uhr die nicht alltäglich ist.
Funkuhr mit alten NIXI - Röhren.
Röhren dieser Art wurden in den 60ern und 70ern in Waagen eingebaut.Ich kann mich noch gut daran erinnern. Unser Metzger hatte eine Waage mit grünen Nixies.








Gehäuse Marke Eigenbau


Die Rahmen aus 2,5mm Messing und das eigentliche Gehäuse aus 20mm Esche. Reste vom Sporn mußten dafür her halten und wurden anschließend Teak gebeizt.
Damit die Messing -Einlagen nicht anlaufen oder gar grün werden, habe ich das Ganze mit Bootslack versehen.

Ein weiterer Sprung in die Moderne.
Blaue LED`s lassen die Röhren zur Geltung kommen.



Die Elemente zur Bedienung der Uhr befinden sich auf der Rückseite.
Versenkt sind drei Schalter, drei weitere LED`s und zwei Taster, mit denen man auch manuell die Zeit einstellen kann.



Die Sekundenanzeige wechselt ab der 55. Sekunde zum Datum und gibt so auch Aufschluss übe den DCF 77 Empfang. Fehlt das Signal des Senders, dann wird auch die Datumsanzeige unterdrückt.

Zur verlängerung der Lebensdauer ist auch die Helligkeit der Röhren reduziert.
Versorgt wird das Ganze mit einem handelsüblichen Netzteil, 12V und mindestens 1A.
Zur unterdrückung von Störungen über das Netzteil wurde ein Ferrit-Kern in die Leitung eingeschleift.


Reine Neugier und ein bisserl Langeweile, zwei Faktoren die sich hier getroffen haben.
Tabak Samen und viel freie Fläche haben dazu den Rest beigetragen.
Es ist auf diesem Gebiet mein erster Versuch und wenn alles gut geht , nicht mein letzter.

Schaut doch einfach selbst und bildet euch euere Meinung dazu.

Nach dem Auspflanzen anfang Mai.
Im Bild sind oben die noch jungen Tabakpflanzen zu sehen.
Das Kleinere "Grün" im Mittelfeld sind Pripri und am unteren Rand sind Physalis zu erkennen. Die Andenkirsche kennen sicher einige unter uns.

Jetzt, im Juli, ist schon etwas mehr zu sehen. Der Kürbis im Vordergrund, im Hintergrund  die Tabakpflanzen.

Leider habe ich die Größe der Tabakpflanzen etwas unterschätzt.
Sie stehen viel zu nahe aneinander.


TRocken03Geerntete Blätter beim Trocknen.
Etwa im Abstand von einer Woche kann das Blattgut geerntet werden. Aufgefädelt auf Garn hängt es in schattiger , luftiger Umgebung und darf so langsam trocknen.

Der ganze Vorgang dauer mindestens 4 - 6 Wochen.
Das bedeutet aber nicht das man schon damit eine Pfeife füllen könnte.

Das ist inzwischen aus meinen kleinen Pflänzchen geworden, etwa 160 cm hoch und die ersten Blätter mußten sie bereits lassen.

noch nicht zum rauchennach der Trocknung der Blätter, die etwa 4 - 6 Wochen gedauert hat, wurden das brüchige Material mit einer Art Beize behandelt, welche die Blätter wieder in einen formbaren Zustand versetzt hat. Nach der Behandlung sind die Blätter noch hell, so wie die drei  Blätter auf der linken Seite im Bild.


Bei den rechten etwas  dunkleren Blättern, ist die Umwandlung zum rauchfähigen Tabak fast abgeschlossen. Nur noch der Schnitt in feine Streifen fehlt.

Ein übrigens überraschend mildes Aroma hat der Tabak entwickelt, er raucht sich als echter Bio - Tabak ( keine Chemie, weder Dünger noch Pflanzenschutzmittel) besser als alles was ich bisher geraucht habe.

Mein erster Versuch mit echten , essbaren Physalis. Auch Andenkirsche genannt.
Das Pflänzchen ist inzwischen ein halber Busch geworden und trägt fleißig Früchte. Es heißt jetzt nur noch abwarten, bis sie reif sind.


Traube blauNeben einer ganzen Wand weißer Trauben, sind dies die ersten blauen Trauben die der Weinstock dieses Jahr trägt.

Ich hab sie bereits probiert und sie sind zuckersüß. Also doch die richtige Wahl der Sorte.
Es ist nicht einfach  geeignete Sorten für unser Klima zu finden, die auch richtige Früchte tragen.


 
     
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